Auszeichnung für Smart Country Side: 3. Platz beim Ideenwettbewerb für Kommunen der NRW.Bank

BUZ: Landrat Dr. Axel Lehmann (rechts) und Ann-Kathrin Habighorst (Projektleitung Smart Country Side) freuen sich über den dritten Platz für das Projekt Smart Country Side Ideenwettbewerb der NRW.Bank. Foto: Kreis Lippe

Zum sechsten Mal prämierte die NRW.BANK kommunale Projektideen aus Nordrhein-Westfalen, die spürbar die Service- und Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort verbessern und die Nachhaltigkeit stärken. In diesem Jahr gehört der Kreis Lippe zu den Preisträgern. Er belegt im Themenfeld „Digitalisierung mit Smart Country Side (SCS)“ den 3. Platz, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

„Ich freue mich über diese Auszeichnung, denn sie untermauert nochmal die gute Zusammenarbeit zwischen Hauptamt und Ehrenamt und zeigt, dass gemeinsam viel für die Zukunft unserer Dörfer erreicht werden kann. Dies ist ebenso eine Auszeichnung und Wertschätzung der Arbeit der Ehrenamtlichen“, berichtet Landrat Dr. Axel Lehmann. Im nächsten Jahr soll die Maßnahme auf weitere Kommunen ausgeweitet werden. „Die Coronakrise hat uns gezeigt, dass eine Vernetzung mit Hilfe der Digitalisierung ganz klar an Bedeutung gewinnt, wenn der persönliche Austausch stark zurückgefahren werden muss,“ so Lehmann.

Das vom Kreis Lippe initiierte Projekt SCS fördert die bereits vorhandenen Erfahrungen der Bürger, stärkt ihre digitale Kompetenz und begleitet sie bei der Erprobung digitaler Lösungsansätze. Mit Hilfe der Bürgerkommunikationsplattform „DorfFunk“ ist es gemeinsam mit den Bürgen gelungen, das Leben und die Geschichten aus den einzelnen Gemeinden und Dörfern darzustellen und Hemmschwellen und Ängste vor der Digitalisierung abzubauen.

So hat SCS gezeigt, dass sich die Menschen lokal im Dorf vernetzen und die breiten Facetten des Dorflebens aufzeigen möchten, zum Beispiel in Form des dörflichen Zusammenhalts und einer besonders großen Engagementkultur. Die Bürgerinnen und Bürger wissen um den digitalen Wandel und wollen diesen für sich nutzen.

Um die Maßnahme „Smart Country Side“ weiterzuentwickeln ist es unabdingbar, neue Themen wie Jugendarbeit mitzudenken und das Thema Ehrenamtsvermittlung stärker zu fokussieren. „Dafür wollen wir im neuen Jahr gemeinsam mit den Bürgern neue Nutzergruppen gewinnen und den erfolgreichen partizipativen Bürgerdialog fortführen,“ berichtet Ann-Kathrin Habighorst vom Kreis Lippe. Geplant ist, mittels innovativer Beteiligungsformate vor allem Jugendliche im Kreis Lippe anzusprechen, um sie für Smart Country Side und das Engagement für die eigenen Dörfer zu begeistern. „Wir wollen damit aufzeigen, wie wichtig es ist, sich für seine Region einzusetzen und das sich der Mehrwert für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft lohnt,“ ergänzt Ann-Kathrin Habighorst.

 

 

 

MonoCab OWL – On-demand-Verkehre auf dem Land

Nordlippe in Ostwestfalen. Eine ländliche Region, typisch für so viele dünn besiedelte Gebiete in Deutschland: mit viel Ruhe, viel Raum – und viel „Aber“. Aber es gibt kaum ÖPNV! Aber ohne Auto sind wir aufgeschmissen! Aber die Bahn hat die Strecke stillgelegt! Damit das Land nicht den Anschluss verliert, muss es mobil bleiben – für mehr Lebensqualität und mehr Wirtschaft.
Mit diesem Ziel wurden im Rahmen der REGIONALE 2022 von der Technischen Hochschule OWL vier Leitprojekte für vernetzte, autonome Mobilitätsangebote im öffentlichen Schienen- und Straßenverkehr entwickelt. Eines davon, das Projekt AutoBAHN, richtet sich an einen prototypischen autonomen Schienenverkehr von Lemgo über Dörentrup nach Barntrup. Als Projektpartner kam dann der Landeseisenbahn Lippe e.V. hinzu, der 2018 den Deutschen Mobilitätspreis mit einer ungewöhnlichen Idee gewinnen konnte: dem MonoCab.
Das MonoCab ist eine selbstfahrende Kabine auf den Schienen der historischen eingleisigen Eisenbahnstrecke zwischen Lemgo und Extertal. Und nicht nur eine: Denn es wird viele davon geben, die in beiden Richtungen auf einem Gleis fahren – gleichzeitig! Denn MonoCab fährt dank Gyroskoptechnik stereo: als kreiselstabilisierte Einschienenbahn. Das ist nichts Neumodisches, sondern von 1907. Die MonoCabs können wie ein Paternoster im ständigen Umlauf fahren – und wie Taxis für die individuelle Fahrt ins Dorf oder in die Stadt bestellt werden. Einfach per App, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Individuell, automatisiert, on demand, aber mit Fülle – als IPNV, dem individuellen Personennahverkehr. Damit die Menschen auf dem Land mobiler und unabhängiger werden.
Diese Idee hat jetzt neuen Schub bekommen. In einem Verbund vieler Partner, die für die technischen Herausforderungen Lösungen entwickeln: MonoCab OWL! An Bord sind die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Fachhochschule Bielefeld, der Landeseisenbahn Lippe e.V., Fraunhofer Lemgo und der Kreis Lippe – damit die Idee auf die Schiene kommt. MonoCab OWL verbindet automatisiertes Fahren per kreiselstabilisierter Einschienenbahn, eine historische Bahnstrecke, ein ehrenamtliches Unternehmen und ein regionales Netzwerk zu einem Fortbewegungsmittel für die Zukunft auf dem Land: eine öffentliche und dennoch individuelle Bahn. 2022 soll der erste Prototyp Strecke machen und die Machbarkeit des Konzepts beweisen. Willkommen im UrbanLand Ostwestfalen-Lippe.
Den neuen Trailer findet ihr hier
Wagen wir es vorauszudenken!
Idee: Thorsten Försterling, Landeseisenbahn Lippe e.V.
ideo: TwoWest GmbH
weitere Infos unter:

Online Betriebsbefragung zur Agrar- und Ernährungswirtschaft

Sie kommen aus der Landwirtschaft, dem Handel, dem Handwerk oder der Logistik und Ihnen sind regionale Produkte wichtig? Dann nehmen Sie doch bitte an unserer Onlinebefragung teil.

zur Onlineumfrage

Im Rahmen der Erstellung einer Markt- und Potentialstudie zur Agrar- und Ernährungswirtschaft für die Stadt Bielefeld und den Landkreis Lippe führt das CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH (Niederlassung Hannover) im Auftrag der Stadt und des Landkreises eine Online-Betriebsbefragung zu den Warenströmen durch. Insbesondere nach den (produktbezogenen) Bezugsquellen und Abnehmern, dem genauen Standort dieser vor und nachgelagerten Betriebe sowie nach der Menge des jeweiligen Warenaustausches wird gefragt. Die Studie soll dazu dienen, gezielt Maßnahmen zur Förderung einer regionalen Agrar- und Ernährungswirtschaft zu identifizieren und umzusetzen.

Die Teilnahme an der folgenden Befragung ist freiwillig und ohne eine Registrierung möglich. Informationen zur Befragungsmethodik und Nutzung personenbezogener Daten der cima finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und unseren Betroffenenrechten. Mit einem Klick auf den folgenden Umfragelink erklären Sie sich einverstanden mit der Nutzung Ihrer Daten nach Art. 6 Abs. 1 Lit. a der DSGVO und dass Sie die Datenschutzhinweise und Betroffenenrechte gelesen haben.

Schon einmal vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Bei Rückfragen steht Ihnen Laura Schuster aus dem Klimaschutz-Team des Kreises Lippe gern zur Verfügung:
L.Schuster@kreis-lippe.de
05231-62 6400

Solidarität und Innovation in der Corona-Pandemie: Verleihung des „Krisen-HELDEN Preis“ 2020 an fünf Vereine und zwei Unternehmen

 

BUZ: Landrat Dr. Axel Lehmann (3.v.r.) übergab am Innovationszentrum in Dörentrup die Krisen-HELDEN Preise an (v.l.) Holger Busch (emmer.zone), Gabriele Hollmann (Ev. ref. Kirchengemeinde Detmold-West), Melanie Werneke (Elterninitiative e.V. Kita Pippi), Katharina Ernesti (Hebammenpraxis Fissenknick), Andre Swoboda (BSV Müssen & TuS Müssen-Billinghausen), Heike Weidhase (Corona Hilfe Oerlinghausen) und Regina Zelms (Kelter- und Kulturverein Schwalenberg e.V.). (Foto: Kreis Lippe)

Zum ersten Mal hat Landrat Dr. Axel Lehmann den „Krisen-HELDEN Preis“ im Innovationszentrum in Dörentrup überreicht. Ausgezeichnet wurden sieben Preisträger, die während der Corona-Pandemie wahrlich heldenhafte Ideen und Projekte entwickelt und umgesetzt haben. „Alle Preisträger haben mit ihren innovativen Ideen dabei mitgewirkt, dass wir die Krise in Lippe solidarisch und gemeinsam meistern können“, so Lehmann in der Verleihung. „Wir möchten im Kreis Lippe mit dem Krisen-HELDEN Preis ein Zeichen setzen und die vielen ehrenamtlichen Hilfsangebote und Ideen vor Ort wertschätzen.“  Insgesamt verleiht der Kreis Lippe  20.000 Euro für die Projekte, die sich besonders in der Krise hervorgetan und die regionale und lokale Identität, sowie die Gemeinschaft vor Ort gestärkt haben. „Ich bin beeindruckt,  wie viele unterschiedliche Hilfsangebote es im Kreis Lippe gibt. Dies zeigt nochmal mehr, dass in Lippe Solidarität großgeschrieben wird“, betont er.

Ausgezeichnet in der Kategorie „Vereine/gemeinnützige Organisation/Initiativen“ sind der Ballspielverein Müssen von 1951 e.V. gemeinsam mit dem TuS Müssen-Billinghausen, die Ev. ref. Kirchengemeinde Detmold-West, die Elterninitiative e.V. Kita Pippi, die Corona Hilfe Oerlinghausen und der Kelter- und Kulturverein Schwalenberg e.V. Sie freuen sich jeweils über 2.000 Euro Preisgeld.

Der Ballspielverein Müssen von 1951 e.V. und TuS Müssen-Billinghausen  werden zusammen für das Projekt „Virtueller Tanz in den Mai“ als Krisen-HELD gewürdigt. Mit der Veranstaltung hat der Verein den Menschen eine Plattform gegeben, sich virtuell zu treffen und trotz Abstand zusammen zu feiern. Gemeinsam haben die Mitglieder Essen und Getränke zu den Teilnehmenden geliefert. An dem Abend haben knapp 6.000 Menschen beim Live-Stream vorbeigeschaut. Der Verein hat so ein kulturelles Angebot für Jung und Alt geschaffen.

Die Ev. ref. Kirchengemeinde Detmold-West erhält den Preis für das Projekt „Nähstube“. Das Projekt der Nähstube gibt es mittlerweile seit drei Jahren. Mit diesem Angebot hat die Ev. ref. Kirchengemeinde einen Treffpunkt für Interessierte in Detmold-West geschaffen, um Gemeinschaft zu erleben, sich auszutauschen und sich für einen guten Zweck ehrenamtlich zu engagieren. Während der Corona-Pandemie wurden hier ehrenamtlich seit April über 2.000 Mund-Nasen-Schutzmasken selber hergestellt und kostenlos an viele ältere und kranke Menschen, Familien, Einzelpersonen, Randgruppen und Einrichtungen verteilt.

Ebenfalls zu den Preisträgern gehört die Elterninitiative e.V. der Kita Pippi. Ihr großes Ziel war es, möglichst allen Kindern zu ermöglichen, am Kita-Alltag ab Anfang Juni wieder teilzunehmen. Aus diesem Grund haben Sie rechtzeitig einen internen Krisenstab einberufen, um die Kleingruppenkonstellation zu überdenken und ein zusätzliches Handlungskonzept unter allen gesetzlichen Vorgaben auf die Beine zu stellen. So entstand schnell die Idee des „Mufflon-Camps“. Gemeinsam mit einem lokalen Festzeltanbieter und dem Heimat- und Verkehrsverein Hiddesen wurde ein Camp geplant und aufgebaut, in dem die Schulanfänger täglich eine Waldgruppe besuchen konnten.

Hinter der  „Corona Hilfe Oerlinghausen“  stehen Leben in Lipperreihe e.V., der Verkehrs- und Verschönerungsverein Helpup e.V. sowie die Ev. Ref. Kirchengemeinde Oerlinghausen. Sie haben es geschafft, ein buntes ehrenamtliches Hilfsangebot für bedürftige Bürger im ganzen Stadtgebiet Oerlinghausen aufzubauen. Hierfür werden auch sie als Krisen-HELDEN ausgezeichnet. Mit 70 Helfern haben sie unter anderem ein Kontakttelefon eingerichtet, Telefonkontakte vermittelt, Mund-Nasen-Masken genäht und kostenlos verteilt sowie durch finanzielle Spenden Bedürftige unterstützt.

Als fünfter Preisträger  in der Kategorie „Vereine“ wird der Kelter- und Kulturverein Schwalenberg e.V. mit dem Projekt „Kulturchannel“ ausgezeichnet. Getreu dem Motto „Ihr könnt nicht kommen, also kommen wir zu Euch“ hat der Kelter und Kulturverein ein vielfältiges digitales Kulturprogramm auf die Beine gestellt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. So haben sich unter anderem unterschiedliche lokale Musikgruppen, lokale Händler sowie private wie öffentliche Personen rund um Schwalenberg an dem Programm beteiligt.

In der Kategorie „Kleine und Mittlere Unternehmen“ werden die Hebammenpraxis Fissenknick von Katharina Ernsti und die Plattform Emmer.Zone  von Holger Busch mit dem Krisen-HELDEN Preis 2020 ausgezeichnet. Sie können sich jeweils über 5.000 Euro Preisgeld freuen.

Mit der Plattform Emmerzone hat Holger Busch einen digitalen Marktplatz geschaffen, der es  den örtlichen Unternehmen in Lügde und Bad Pyrmont ermöglicht, sich auf einfache Weise digital zu präsentieren und so während der Kontakteinschränkungen in der Corona-Pandemie für die Kunden weiter da zu sein.  Durch die Internet-Präsenz https://emmer.zone/ ist ein lokales Portal entstanden, von dem nicht nur die kleineren Anbieter profitieren, sondern alle Teilnehmer eine starke Gemeinschaft bilden. Das gilt auch insbesondere vor dem Hintergrund, dass Emmerzone ein Angebot ist, das über die Grenzen von Lippe hinausgeht und mit Bad Pyrmont auch eine niedersächsische Stadt einbindet.

Als zweiten Preisträger in der Kategorie „KMU“ erhält Katharina Ernesti für ihre Outdoor-Hebammen-Praxis den Krisen-HELDEN Preis. In ihrer Outdoor-Praxis im Garten hält sie Kurse und Beratungsgespräche unter Gewährleistung der Abstands- und Hygieneregelungen ab. In einem selbst umgebauten Bauwagen bietet sie eine Untersuchungsmöglichkeit für Schwangere und Neugeborene sowie einen geschützten Rückzugsort für stillende Mütter an.

Kreis und Land vergeben 40.000 Euro für Projekte und Ideen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Viele Menschen in Lippe sind während der Corona-Pandemie bereit, zu helfen und aktiv einen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise zu leisten. Sie zeigen sich solidarisch mit den
Mitmenschen und stehen für den besonderen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Verschiedene Organisationen, selbstorganisierte Initiativen und Vereine spielen bei der Corona-Hilfe eine wichtige Rolle. „Das Zitat ‚In der Krise beweist sich der Charakter‘ von Helmut Schmidt ist aktueller denn je. Viele Lipperinnen und Lipper haben in den vergangenen Wochen den Bedarf nach Hilfe erkannt und gute Lösungen entwickelt und umgesetzt. Dieses Engagement zeichnen wir aus“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

20.000 Euro Landesfördermittel zur Bewältigung ehrenamtlicher Aktivitäten: Das Land NRW stellt dem Kreis Lippe 20.000 Euro zur Verfügung, um bestehende oder neu entstehende ehrenamtliche Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Die Förderung richtet sich an Engagierte, die durch ihre Aktionen vor allem Senioren, Erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen mit angemessenen Schutzvorkehrungen ausstatten. Gefördert werden können beispielweise entstandene Aufwände für das Nähen von Behelfsmasken, die Anschaffung von Schutzbekleidung, für Einkaufsdienste oder psychosoziale Angebote. „Ich freue mich sehr, dass das Land NRW nicht nur unsere Unternehmen mit einer Soforthilfe unterstützt, sondern nun auch unseren vielen lippischen Engagement fördernden Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort finanziell geholfen wird. Als Kreis Lippe haben wir uns zudem noch etwas ganz besonderes überlegt: Wir werden weitere 20.0000 Euro ausloben, um damit die besten Initiativen, nachhaltigen Ideen und Projekte zur Bewältigung der Corona-Pandemie auszuzeichnen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Weitere Informationen zu den Landesfördermitteln können unter ehrenamt@kreis-lippe.de oder 05231 / 625001 abgebrufen werden. Die Antragsformulare finden Sie unter: www.kreis-lippe.de/ehrenamt

 

Krisen-HELDEN Preis – 20.000 Euro ausgelobt fürs Ehrenamt und Unternehmen: Die vergangenen Wochen waren für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Familien, Vereine und viele weitere Institutionen nicht einfach. Sie standen und stehen vor großen Herausforderungen, diese Krise zu meistern. Viele Lipper haben sich ehrenamtlich engagiert, Hilfsangebote ins Leben gerufen und neue Projekte und Idee entwickelt, die Menschen in Lippe helfen. Der Kreis Lippe möchte dies nun mit dem „Krisen-HELDEN Preis“ unterstützen und auszeichnen. Gesucht werden Initiativen und Projekte, die die regionale und lokale Identität und Gemeinschaft in der Krisenzeit gestärkt haben beziehungsweise immer noch stärken. Auch Unternehmen, die in dieser Zeit besonders innovative und solidarische Ideen mit Zukunft entwickelt haben, sollen mit dem „Krisen-HELDEN Preis“ gewürdigt werden.

Der Wettbewerb ist daher in die zwei Bewerberkategorien unterteilt: Bei den Vereinen, gemeinnützigen Organisation und Initiativen erhalten die besten fünf Preisträger jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Kleine und Mittelständische Unternehmen haben mit ihren Ideen die Chance auf einen von zwei Preisen in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Die vorgeschlagenen Projekte und Initiativen müssen nachhaltig im Kreis Lippe wirken, Neues schaffen, solidarisch, innovativ und gemeinwohlorientiert der Krise begegnen. Presseinfo Krisen-Helden-Preis und Landesfördermittel

Die Antragsformulare zu den Landesfördermitteln sowie zum „Krisen-HELDEN Preis“ sind auf den Webseiten www.kreis-lippe.de und www.innovation-landlab.de veröffentlicht. Sowohl für die Landesfördermittel als auch für den Krisen-HELDEN Preis gilt der Einsendeschluss 31. Juli.

Weitere Informationen zum Krisen-HELDEN Preis können Sie unter info@innovationlandlab.de oder 05231 / 62-1150 abrufen. Das Antragsformular können Sie digital unter www.innovation-landlab.de/wettbewerb ausfüllen. Das Antragsformular als pdf-Dokument können Sie hier herunerladen: Wettbewerbsantrag KrisenHELDEN

 

Seit Mai hat das Projekt „Save the Kitz“ bislang 163 Rehkitze vor dem Mähtod gerettet

Ein kostenloses Angebot an Landwirte und Jäger

Letztes Jahr startete das Projekt „Save the Kitz“ vom Engelbert-Kaempfer-Gymnasium in Lemgo die Kitzsuche mit Wärmebildkamera und Drohne. In der Setzzeit im Mai /Juni konnten 2019 bereits 96 Rehkitze gerettet werden. Zum Stand 4. Juni 2020 wurden dieses Jahr bereits 163 Kitze in Lippe geborgen werden.

In den letzten Wochen wurden 1.231 ha Grünland abgeflogen – das entspricht 1.724 Fußballfeldern. Die sechs Drohnen waren dafür 62 Stunden in der Luft und sind dabei 755 km Strecke geflogen. An den 25 Einsatztagen sind häufig sechs Teams gleichzeitig im Einsatz gewesen. Im Team engagieren sich 33 Ehrenamtliche, davon 19 voll ausgebildete Drohnenpiloten. Erfahrungsgemäß sind die Kitze spätestens ab Ende Juni so mobil, dass sie sich selbst in Sicherheit bringen können.

„Nicht zuletzt durch die großzügige finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns möglich, das Projekt nicht nur fortzuführen, sondern sogar noch zu erweitern.“, so Projektleiter Dr. Daniel Muschiol. Die Zahl der Wärmebild-Drohnen konnte in diesem Jahr von vier auf sechs erhöht werden. Gleichzeitig wurden weitere ehrenamtliche Drohnenpiloten ausgebildet, so dass zu Spitzenzeiten über 100 Hektar Grünland täglich systematisch nach Rehkitzen abgesucht werden können.

„Save the Kitz“ bietet Landwirten und Jägern an, ihre Wiesen am frühen Morgen vor der Mahd nach dort abgelegten Rehkitzen abzusuchen und diese zu bergen.

Im hohen Gras können die jungen Kitze vom Trecker aus nur selten gesehen werden. Zudem haben frisch gesetzte Kitze keinen Fluchtinstinkt. Bevor es die Drohnentechnik gab, wurden die Flächen zu Fuß oder mit Jagdhund abgesucht. Im hohen Gras sind die Kitze mit bloßem Auge aber nur sehr schlecht zu finden und das frisch gesetzte Kitz kann vom Hund mit der Nase nicht wahrgenommen werden. Die innovative Technik leistet hier sichere Arbeit.

Wenn Sie dieses – für Sie kostenfreie – Angebot in Anspruch nehmen möchten, kontaktieren Sie uns möglichst frühzeitig, damit wir einen Termin planen können: dmuschiol@gmail.com oder 0174/9440200

Folgende Angaben werden für die Rettungsaktion benötigt:

Eine genaue Beschreibung der abzusuchenden Flächen, idealerweise über die von uns genutzte Verwaltungssoftware Agrarmonitor.

Gewünschter Termin (bitte bedenken Sie, dass die mitwirkenden Schüler in der Regel um 7.40 Uhr im Unterricht sein müssen und eine Suche daher spätestens gegen 6.00 Uhr stattfinden muss).

Eine Bestätigung, dass Landbesitzer und gegebenenfalls Pächter der Fläche über die Rehkitzsuche informiert und damit einverstanden sind.

Eine Bestätigung, dass die auf der Fläche jagdausübungsberechtigten Jäger über die Rehkitzsuche informiert und damit einverstanden sind.

Hintergrundinformationen

Da wir auf ein brauchbares Wärmebild angewiesen sind, muss die Suche am frühen Morgen stattfinden, bevor die Sonne die Fläche erwärmt. Wir starten oft bereits schon kurz nach 4 Uhr. An bewölkten Tagen ist eine erfolgreiche Suche bis in den späten Vormittag hinein möglich. Die Fläche wird aus einer Höhe von 25 Metern systematisch abgesucht, aufgespürte Kitze werden außerhalb des Gefahrenbereiches sicher abgelegt. Jede unserer Drohnen kann innerhalb von 30 Minuten Flächen bis etwa 8 Hektar Größe ohne Zwischenlandung absuchen.

Bei den eingesetzten Fluggeräten handelt es sich um selbstentwickelte Leichtbau-Quadrocopter, die für lange Flugzeiten von bis zu 45 Minuten optimiert sind. Durch die Verwendung großer, langsam drehender Rotoren fliegen die Quadrocopter energieeffizient und vergleichsweise leise, so dass das Wild kaum beunruhigt wird.

Die Quadrocopter verfügen über jeweils eine Wärmebild- und eine Echtbild-Kamera, deren Bilder in Echtzeit auf Videobrillen übertragen werden. Unsere Fluggeräte sind mit einem Autopilotsystem ausgestattet und suchen die Flächen teilautonom ab.

Das Engelbert-Kaempfer-Gymnasium, das Lüttfeld-Berufskolleg und das zdi-Zentrum Lippe.MINT organisieren „Save the Kitz“ im Rahmen der MINT- Berufs- und Studienorientierung. Das technische Know-how liefert die Firma Kirchhof Automation in Lemgo. Finanziell unterstützt wird das Projekt mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein- Westfalen sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe.

Weitere Förderer des Projektes sind: Umweltstiftung Lippe, Staff-Stiftung, Lippe Tourismus & Marketing GmbH, Stiftung Lippische Landschaft, Rotary Club Lemgo-Sternberg, Kreisjägerschaft Lippe, Heimatverein Voßheide, betriko GmbH und viele Privatpersonen.

Die Bergung eines Kitzes vor der Wiesenmahd (Bildrechte: Jan Wisomiersky)

Förderprojekt „Smarte LandRegionen“: Kreis Lippe will Modellandkreis werden

Der Kreis Lippe hat es in die Vorauswahl des Modellvorhabens Smarte Landregionen geschafft und will jetzt ein Modellandkreis für Digitalisierung im ländlichen Raum werden. Als einziger Landkreis in Ostwestfalen-Lippe hat der Kreis Lippe die erste Hürde gemeistert. Sieben Landkreise wird das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit insgesamt rund 25 Millionen Euro bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum unterstützen.

„Lippe konnte mit Ideen und Konzepten im Bereich der Digitalisierung überzeugen und wird von ‚Smarte LandRegionen‘ profitieren. Denn alle 22 Landkreise, die in der finalen Bewerbungsphase ihren Hut in den Ring werfen, erhalten eine Unterstützung aus dem Modellvorhaben. Jetzt arbeiten wir intensiv an der weiteren Bewerbung, um einer der Modellandkreis zu werden“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Er ist davon überzeugt, dass das Modellvorhaben entscheidend dazu beiträgt, an den gleichwertigen Lebensverhältnissen zwischen Stadt und Land zu arbeiten.

 Bildung, Daseinsvorsorge, Gesundheit, Mobilität oder Arbeit – digitale Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und erleichtern diesen zunehmend. Dabei umfasst die Digitalisierung alle Lebensbereiche und gerade für den ländlichen Raum ergeben sich neue Chancen. Denn ländliche Räume, wie Teile des Kreises Lippe stehen vor besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit. Für ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld gerade in ländlichen Regionen steigt der Bedarf nach digitalen Lösungen, beispielsweise E-Mobilität, E-Learning oder Telemedizin sind Themen, die den Alltag der Menschen prägen werden. Die aktuelle Corona-Pandemie verdeutlicht zudem, wie wichtig die flexible, ortsunabhängige Gestaltung von Arbeit im heimischen Büro sein kann.

Das BMEL hat den Kreis Lippe nach objektiven Kriterien aus 68 Bewerbungen für die finale Bewerbungsphase nominiert. Lippe hat jetzt zwei Monate Zeit, um die Inhalte einzureichen. Ann-Kathrin Habighorst und Karen Zereike vom Kreis Lippe koordinieren den Antragsprozess und knüpfen an die Erfahrungen aus vorherigen Projekten an: „Unser Ziel ist es, den erfolgreichen Partizipationsansatz des erfolgreich durchgeführten Projekts Smart Country Side auszuweiten und nun auf weitere Bereiche zu übertragen“.

 Die finalen Bewerbungen wird eine unabhängige Jury prüfen und entscheiden, welche sieben Landkreise die „Smarten LandRegionen“ repräsentieren. Voraussichtlich im Spätsommer steht fest, ob der Kreis Lippe es unter die besten sieben Landkreise geschafft hat. Gemeinsam mit dem renommierten Fraunhofer-Institut für Experimentelle Software Entwicklung (IESE) wird auch der Kreis Lippe digitale Dienste für die Bürger gestalten. Die Ergebnisse und digitalen Lösungen, die innerhalb des Modellvorhabens entwickelt werden, sollen auf weitere Kreise und Regionen in Deutschland übertragen werden. So sollen die 15 Landkreise, die es nicht in die Endauswahl geschafft haben, eng eingebunden werden und profitieren daher durch die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt. Gewonnen hat der Kreis Lippe also jetzt schon. Denn dieser wird in den nächsten vier Jahren bei der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie professionell begleitet.

 

„Heimat-Preis“: Bis zu 5.000 € für Ihre Projektidee – jetzt bewerben!

Das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet“ bietet Kommunen die Möglichkeit, sich für den Heimat-Preis zu bewerben. Auch 2020 wird der Kreis erneut mit 10.000 Euro drei besondere Projekte unterstützen und würdigen. In diesem Jahr erfolgt die Vergabe zum Thema „Generationen-Projekt ‘‘Dorf‘‘ – Heimat für Jung und Alt“. Es sollen Projekte gefördert werden, die die Generationen im Dorf verbinden und die Dörfer dadurch lebenswert und attraktiv halten. Nutzen Sie die letzte Chance sich für den „Heimat-Preis“ zu bewerben.

Der Kreis Lippe ist gespannt auf viele tolle Projektideen. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai.  Alle weiteren Infos finden Sie hier oder bei Rückfragen an ehrenamt@kreis-lippe.de

Experten diskutierten in Dörentrup

Experten diskutierten in Dörentrup zum Thema Bürgerbeteiligung
Borris Ortmeier (LEADER Nordlippe), Dr. Agnes Kriszan (HAWK ), Michael Busch (ASG), Dr. Sabine Weck (ILS), Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Leibniz Universität), Sabine Conrad, Dr. Tobias Federwisch (beide BLE), Karen Zereike und Ann-Kathrin Habighorst (beide Kreis Lippe) Hinweis: Archivfoto vom 04.03.2020

1. Fachsymposium „Beteiligungsformate im ländlichen Raum – Ländliche Räume mit Zukunft?”

Experten aus der Wissenschaft, Verwaltung und Praxis trafen sich am 04./05.03 im Innovation Land Lab in Dörentrup um über das Thema Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum zu diskutieren und Verbesserungsvorschläge für neue Programme zu erarbeiten.

Die Themen ländlicher Raum, ländliche Entwicklung und Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land, sind derzeit wichtige Themenbereiche der politischen Arbeit. In der ländlichen Entwicklung spielt dabei das individuelle Engagement von Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Rolle. Daraus ergeben sich neue Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von bürgerschaftlich Engagierten in Projektstrukturen und ländliche Entwicklungsstrategien.

Wie sehen bestehende und neue Beteiligungsformate im ländlichen Raum aus? Welche Unterschiede gibt es zum urbanen Raum? Vor welchen Herausforderungen steht das Thema Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei der zukünftigen Entwicklung? Diese Fragen wurden im Rahmen des ersten Fachsymposiums „Beteiligungsformate im ländlichen Raum – Ländliche Räume mit Zukunft?” diskutiert. „Unser Ziel war es Experten aus unterschiedlichen Perspektiven an einem Tisch zusammenzubringen, um über Bürgerbeteiligungsprozesse zu sprechen und gemeinsam Erfolgsfaktoren herauszuarbeiten“, so Karen Zereike vom Kreis Lippe.    

Zu den Teilnehmern gehörten ausgewiesene Experten aus der Wissenschaft zum Thema Entwicklung ländlicher Räume wie Prof. Dr. Rainer Danielzyk von der Leibniz Universität in Hannover, Dr. Sabine Weck vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dr. Agnes Kriszan von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen und Prof. Dr. Klaus Schafmeister von der Fachhochschule für den Mittelstand in Bielefeld. Mit Dr. Tobis Federwisch und Sabine Conrad waren auch zwei Vertreter des Kompetenzzentrums für ländliche Entwicklung des Bundes in Dörentrup vertreten, sowie Michael Busch von der Agrarsozialen Gesellschaft in Göttingen. Karen Zereike und Ann-Kathrin Habighorst vom Kreis Lippe waren als Vertreter des Innovationszentrums Dörentrup und als Experten aus der Praktischen Bürgerbeteiligung eingebunden.

In unterschiedlichen Themenabschnitten wurde während des Symposiums Erfolgsprojekte wie „Smart Country Side – Leben auf dem Land. In der Welt zu hause (SCS)“ von den Kreisen Lippe und Höxter und das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Soziale Dorfentwicklung“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgestellt und die Erkenntnisse der Projekte in die Erfolgsfaktoren übernommen.

Beide Projekte haben gezeigt, dass gerade im ländlichen Raum der Wunsch stark ausgeprägt ist das direkte Lebensumfeld mitzugestalten und die Engagementkultur Grundvoraussetzung ist für erfolgreiche Beteiligungsformate. Zudem ist es entscheidend das eine Kommunikation auf Augenhöhe erfolgt, so Ann-Kathrin Habighorst Projektleiterin SCS. „Ehrenamtliche Akteure sind Experten für ihr Lebensumfeld. In ihrem Engagement müssen sie aber auch von übergeordneten, hauptamtlichen Strukturen unterstützt werden. Durch eine Zielgruppenspezifische und verständliche Ansprache wird persönliche Akzeptanz geschaffen und Engagementbereitschaft geweckt“.

Borris Ortmeier, LEADER-Regionalmanager der Region Nordlippe moderierte das eineinhalbtägige Zusammentreffen der Experten und brachte immer wieder auch praktische Erfahrungen und Schlaglichter in die Diskussion ein. Alle Beteiligten waren sich am Ende des intensiven Austausches einig, eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung kann nur auf Augenhöhe mit gegenseitiger Wertschätzung funktionieren. Zudem sollte man das Bewusstsein dafür wecken, dass das Instrument „Partizipation“ nicht ein Allheilmittel ist, sondern dieses sinnvoll eingesetzt werden sollte. Dabei ist entscheidend, dass die Beteiligung auf einer transparenten Grundlage erfolgt. „Scheinbeteiligungen schaden nachhaltig. Im Rahmen von offenen Beteiligungsprozessen müssen Ergebnisse umgesetzt werden, auch wenn diese nicht den eigenen Ansichten entsprechen“ so Borris Ortmeier.

Neue Broschüre vom Innovationszentrum

Die Zukunft beginnt auf dem Land! In Lippe steht das Innovationszentrum des Kreises Lippe in Dörentrup für einen motivierenden Ort, der die Entwicklung des ländlichen Raums positiv begleitet. Als Land Lab können hier sowohl soziale als auch technische Neuheiten in einem realen Umfeld entwickelt und getestet werden.

Wir wollen die Entwicklung des ländlichen Raums mit voller Kraft vorantreiben, dabei unsere Dörfer stärken und entlang der Innovationsstrategie in Dörentrup entsprechende Innovationen begleiten und in der Praxis erproben. Wichtig ist uns dabei, ganz nah an den Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger zu sein.

Mit Smart Country Side entwickeln wir zum Beispiel digitale Anwendungen, die die Vernetzung in den Dörfern vorantreiben werden. Mit dem REBIRTH-Programm unterstützen wir Schulen in Lippe dabei, Bewegungseinheiten in den Unterricht zu integrieren, um u.a. die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Mit unserem Dorfcoach geben wir lippischen Dörfern einen Ansprechpartner an die Hand, der sie in Fragen zur Zukunftsfähigkeit berät.

Diese Impulse – und sehr viele mehr – gehen vom Innovationszentrum Dörentrup aus. Dort sind auch das LEADER-Management und das Projekt NaTourEnergie angesiedelt, die sich ebenfalls der Aufgabe verschrieben haben, die enormen Potenziale, die im ländlichen Raum stecken, weiter zu entwickeln.

Diese Broschüre gibt Ihnen hierzu weitere Einblicke in unsere Arbeit und unsere Ziele. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Landrat Dr. Axel Lehmann

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